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Fehlplatziertes Plakat von Misereor für (?) Erzbischof Tebartz van Elst | Realsatire

Nun haben wir Katholiken in den letzten Wochen und Monaten viel gehört und noch mehr geschimpft über den Protzbischof Tebartz van Elst aus Limburg. Aber wohl immer noch nicht genug.

Denn als wir nun gestern an seiner edel renovierten Residenz vorbeigingen, trauten wir allerdings unseren Augen nicht: Direkt vor der Haustür seines feinen Domizils (im Hintergrund) entdeckten wir diesen aktuellen Misereor-Spenden-Aufruf zur Fastenzeit:

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„Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen.“

Das steht da allen ernstes auf dem Plakat vor der bischöflichen Millionen-Villa. Kein Spass. Keine Retusche.

Liebe Misereor, die Überschrift und der Ort, an dem es hängt, machen das Plakat geradezu zu einem Stück allerbester Realsatire. Danke schön dafür!

Also immer nur heraus damit: Wer sind denn die anderen alle, die sich ausser Herrn van Elst noch aus den Spenden bedient haben? Gibt es da etwa noch etwas, das die mutigen Spender wissen sollten?  Spätestens jetzt ist wahrscheinlich der Zeitpunkt gekommen, endgültig vom Glauben abzufallen.

Und, Herr van Elst, eine kleine persönliche Anregung: eigentlich könnten Sie die Überschrift des Posters leicht abändern und dann – luthergleich – direkt an Ihre neue Haustür nageln:

„Frech ist, zu nehmen, was andere geben.“

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