Thailand (2) – Buddha and the Life After

Anyone who has seen Thailand, will surely confirm: Hardly any other country puts its churches and its God so much at the heart of everyday life. The Buddhism characterizes the daily life and brings people together to a degree that we barely can imagine. Just to mention: In the temple food is prepared and distributed by residents to those who live and work there. Not only the monks take advantage of this service, even neighbours and needy come and live by the good deeds. Living animals that were purchased on the market, are not eaten, but brought into the temple area and released. Sure, these actions are not entirely altruistic. Every good deed is supposed to be a point on your own „karma account“, so to speak, as an investment for a rebirth in a good life. Because only the very saints achieve Nirvana, and get cast in gold, so to say. The normal Thai person accepts that as a fact, and is just working on a good life after being born again – not in heaven, but in this world. A world, that has become a bit more human again.

Thailand Chang Mai, Buddha

Thailand Chiang Mai, Statue of golden monk

Thailand Chiang Mai Temple, Golden Statue of Monk

Thailand, Temple in Chiang Mai

Thailand Temple Chiang Mai

Wer Thailand bereist, kommt um Tempel und Buddha nicht herum. Kaum ein anderes Land stellt seine Gotteshäuser und seinen Gott so sehr in den Mittelpunkt des alltäglichen Lebens. Aber darin liegt auch zugleich die Faszination Thailands: der Buddhismus bringt die Menschen zu einem Miteinander, dass Europäern so nicht bekannt ist. So wird zum Beispiel im Tempel von Anwohnern Essen gekocht und gleich an die verteilt, die dort arbeiten und leben. Nicht nur die Mönche nehmen diesen Service in Anspruch, auch Nachbarn und Bedürftige kommen und leben von den guten Taten. Lebende Tiere, die auf dem Markt gekauft wurden, werden nicht verzehrt, sondern ins Tempelareal gebracht und wieder freigelassen. Sicher, ganz uneigennützig sind diese Taten nicht. Schließlich gibt jede gute Tat einen Punkt auf dem eigenen „Karma-Konto“, sozusagen als Anlage für eine Wiedergeburt in ein gutes Leben. Denn das Nirwana erreichen nur die ganz Heiligen. Und die werden hier in Gold gegossen. Unwahrscheinlich, dass dies ein normaler Mensch erreicht, finden die Thailänder. Der einfache Mensch arbeitet also auf ein gutes Leben nach der Wiedergeburt hin – nicht im Himmel, sondern in dieser Welt. Die damit wieder ein bisschen menschlicher geworden ist.

2 thoughts on “Thailand (2) – Buddha and the Life After”

  1. Mir gefällt die Offenheit dieser Religion gegenüber den anders denkenden Menschen. Sie sind nicht verbissen und wollen nicht alle unbedingt bekehren. Dies habe ich auf Mauritius gesehen und erlebt, dort findet man viele verschiedene Religionen, besonders Hindus und Buddhisten haben uns angesprochen und eingeladen ihre Tempel zu besuchen.
    lieben Gruß
    Karin

    1. Da haben wir wohl ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich glaube, auch die positive lebensbezogene Haltung ist so faszinierend für unser calvinistisch gepraegtes Denken ueber Himmel und Hölle, Strafe und Sünde…

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