Documenta 13 – Art Challenge

Die d13 war die dreizehnte Ausstellung der documenta, einer der weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihen für zeitgenössische Kunst.

„Die BesucherInnen der documenta 12 sind eingeladen, sich mit Kunst zu beschäftigen, die sich selten einfach, häufiger gar nicht verstehen lässt.“

Spannenderweise warnten die Kuratoren in ihren Veröffentlichungen der documenta 12 vor 5 Jahren die Besucher, dass ihnen keine leichtverständliche Kunst geboten werde. Sie gaben aber gleichzeitig zu, dass nicht alles verstanden werden kann oder muss: Wow – ein spannendes Verständnis von Kunst. Die Ausstellung werde ihr Publikum fordern und auffordern, sich auf die ästhetische Erfahrung und die mit ihr verbundenen Entdeckungen einzulassen. In der documenta 12 wären die Besucher angehalten, ihre eigenen Wahrnehmungsgewohnheiten zu betrachten und an sich selbst zu arbeiten.(Wikipedia)

Diese Aufforderung war für mich die Inspiration für eine Bildreportage der d13….

The documenta 13 is one of the biggest modern art exhibition of the world. In the progamme of the last documenta d12 that took place 5 years ago, an interesting warning was included: Visitors were welcomed and encouraged to at least try to understand the sense of the particular artworks. At the same time the responsible curators admitted, that some of the artists and their work couldn’t be understood at all. Inspiration for a colourful observation.

Nicht die Kunstwerke, sondern die Besucher der documenta habe ich fotografiert. In den Momenten, in denen sie sich mit den teilweise abstrakten, oder auch merkwürdig konkreten Kunstwerken auseinandersetzten. Sie knipsten, hörten zu, setzten oder verbogen sich und versuchten so, den Künstler und seine Welt mit ihren Vorstellungen von Kunst zusammen zu bringen. Es war für jeden spannend, ermüdend, inspirierend und reizüberflutend zugleich. Beim Betrachten mancher meiner Bild erscheint es, als beschäftigten sich auch die Kunstwerke mit ihren Betrachtern. Blicke, Buchstaben, Töne werfen sie Ihnen zu. Scheinen wirklich herauszufordern. Es wirkt, als ob Kunst, Künstler und Betrachter eine Liason eingingen. Ob für einen sehr intensiven Moment, oder nur einen flüchtigen Augenblick im Vorübergehen.

Wow. This statement inspired me to catch those moments, when visitors of the d13 were interacting with the art, listening, taking pictures, rushing by fascinated or simply overwhelmed. Some pieces of art seemed to respond, with a glance, with sounds, letters and a word. It occured to me that sometimes a relationship between the visitor, the artist and his artwork became tangible, even if for a moment only.

5 thoughts on “Documenta 13 – Art Challenge”

  1. Vor Jahren besuchte ich einmal die Documenta. Mein ganz persönliches Fazit: Für mich ist das nichts. Diese geballte Ladung verschiedenstartiger Kunst und Kreativität erschlägt mich einfach, so daß ich am Ende gar nicht mehr weiß, was ich eigentlich gesehen habe. Kunst muss mich berühren, mich ansprechen und aufrütteln, und mir Dinge zeigen, die in mir eine Tür öffnen. Das gelingt mir bei solchen Massen- und Mengenveranstaltungen nicht. Sorry.
    LG von Rosie

    1. Liebe Rosie, definiere Kunst. Da bekommt man sehr unterschiedliche Definitionen. Ich fand die Auseinandersetzung mit dieser d13 Kunst ganz spannend. Auch wenn es mich nicht beruehrt hat. Da die documenta aber auch nur alle 5 Jahre stattfindet, habe ich ja nun etwas Zeit, die Dinge zu verdauen…;)

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