Graffiti NYC, Charlie Chaplin

Graffitis – ein Spiegel New Yorks

Graffittis sind in jeder Stadt anders. In Rom zum Beispiel gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass tatsächlich Narrenhände am Werk sind, die flüchtige Freude daran haben, die ewige Stadt zu beschmieren und zu beschädigen. Die Stadt Berlin betreibt ein teures Katz-und-Maus-Spiel mit den Sprayern: 50 Millionen Euro pro Jahr geben Stadt und Verkehrsbetriebe für eine regelrechte Graffiti-Bekämpfung aus.

Graffitis sind ein Spiegel der Gesellschaft. Der Umgang mit ihnen als Schmiererei oder als Streetart reflektiert die Haltung der Einwohner gegenüber dieser Kommunikationsform. Als als Ausdruck der gesellschaftlichen Verhältnisse einer Stadt sind „produktive“ Graffitis ein Zeichen für das Vorhandensein von Subkulturen. Letztere sind wiederum der wertvolle Nährboden für die Kreativität einer Stadt und für ihre Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. In New York scheint Graffiti geradezu legitimiert und gesellschaftsfähig zu sein, gerade in den Umfeldern Chelseas, der Kunstgalerien und Szene-Clubs findet man sie an Häusern und auf Strassen. Nirgendwo sonst scheinen Graffitis näher am ursprünglichen Hip Hop zu sein, politisch und künstlerisch zugleich.

9 thoughts on “Graffitis – ein Spiegel New Yorks”

  1. Really wonderful series, Andreas – so interesting to see what others are putting on walls elsewhere in the world – much of it is really art, not the usual graffiti with rude words and angry text. Love these😀

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